19.02.2013
“Stadt gestalten in Zeiten Knapper Kassen”

  • Stadt gestalten zu Zeiten knapper Kassen
  • Stadt gestalten zu Zeiten knapper Kassen
  • Stadt gestalten zu Zeiten knapper Kassen
  • Richard_Wagner_Platz_06

Die “öffentliche Hand” ist nicht nur ein wichtiger Auftraggeber für die freiberuflich tätigen Architekten, sondern auch der Stadtgestaltung und Baukultur grundlegend verpflichtet. Der Bestand an öffentlichen Gebäuden und auch der Bedarf an Neubauten für öffentliche Nutzungen, vom Rathaus und dem Theater über das Universitätsgebäude und die KiTa bis zum Technikgebäude der Feuerwehr und dem Straßenbahnhof, prägen das Stadtbild in jeder Stadt erheblich.

Wie wird heute – und wie soll in Zukunft – mit immer weniger Mitteln mehr qualitätsvolle Stadtgestaltung betrieben werden ? Die Haushalts- und Fördermittel für Pflege/Erhalt sowie Neubau öffentlicher Gebäude werden permanent reduziert. Es soll darüber diskutiert werden, “ob” bzw. “wie” es trotz dieser Entwicklung der hohe städtebaulich/architektonische Anspruch der Bauherren Bund, Land und Stadt realisiert werden kann.

In welcher Rolle sehen sich öffentliche Auftraggeber bei der Stadtgestaltung? Ist es ausreichend, Zweckbauten mit hohem funktionellen, aber reduziertem gestalterischen Anspruch zu errichten?

Leipzig steht im Mittelpunkt der Diskussion, aber welche Lösungsansätze gibt es bei unseren koopstadt-Partnern Bremen und Nürnberg?

Referenten:

  • Herr Prof. Rainer Storch, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, Referatsleiter
  • Herr Raik Hesselbarth, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat zu Leipzig
  • Frau Bianca Urban , -Abteilungsleiterin Regional- und Stadtentwicklung, Stadtumbau und Wohnungswesen beim Senat der Stadt Bremen
  • Herr Siegfried Dengler, Leiter des Stadtplanunsgamtes Nürnberg
  • Herr Drees,  AB Büro Dress & Huesmann Bielefeld

 

Moderation:

  • Herr Prof. Ronald Scherzer-Heidenberger, Freier Architekt